Brieftour-Pod #3
Willkommen zum Brieftour-Pod #3 vom 26. Februar 2008, einer recht “windigen” Ausgabe. Wie immer: vorzugsweise mit Kopfhörern zu genießen. Zunächst gibt es einige Anmerkungen zu Höreranfragen, dazu vertiefe ich nochmal ein wenig die Technik der Kunstkopf-Stereofonie. Ich stelle das Kinderbuch “Die Torte ist weg” vor, welches ich gestern im Kindergarten mit den Kleinen durchgegangen bin. Ich erzähle etwas über gefüllte Champignons und meinen Sorgen und Nöten mit Küchenkräutern. Abschließend nehme ich euch mit in einen bekannten Geiz-und-Blöd-Markt.
Gegen Ende sind im rechten Ohr vereinzelte Kratzgeräusche zu hören – diese bitte ich zu entschuldigen.
10 Antworten “Brieftour-Pod #3”



Hat mir wieder sehr gut gefallen. Mir ist aufgefallen, dass ihr anscheinend öfters einen “Mitternachtssnack” zubereitet. Letztens erwähntest du in Twitter die “Spezial-Pommes”. Ich bitte um Aufklärung!
Wenn ich auf den Link des Buches klicke, verschwindet er ohne dass was passiert. (Ich verwende FF 3.0.6)
Mitternachtssnack gibt’s bei uns, wenn wir tagsüber nicht zum Kochen gekommen sind. Pommes Spezial gibts hier eigentlich in nahezu jedem Imbiss: Pommes frites mit fein gewürfelten Zwiebeln vermengt, dazu gelbe Currysauce und Mayo. Manche Imbisse verwenden auch Röstzwiebeln.
Den Amazon-Buchlink habe ich mit div. Browsern getestet. Im FF 3.0.6 geht ein neuer Tab auf. Vielleich war Amazon heute morgen off?
Nur so am Rande, eine lesenswerte Briefzustellungsposse in Berlin (Charlottenburg) http://www.tagesspiegel.de/berlin/Post;art270,2740462
… ja, super! Hat großen Spaß gemacht zuzuhören. Und die Tonqualität ist wirklich umwerfend — so ein Echtkopfmikro ist schon ‘ne tolle Sache (in diesem Zusammenhang seien auch die “Ohrenblicke” von Jens Wenzel nochmal erwähnt). Ich freu mich schon auf nächste Woche — und was die “Röhrenstraße” wieder für Küchenzaubereien hervor lockt…
Hm, war reiner Zufall, dass ich ausgerechnet im Röhrenweg wieder was aus der Küche erzählt habe. Aber vielleicht sollte ich das tatsächlich zu einer festen Rubrik machen. Damaris denkt schon einen Schritt weiter: ein Kochbuch “Leckereien aus dem Röhrenweg”… oder so ähnlich…
Hallo Meikel,

bin vor zwei Tagen durch deine Kielpod-Kommentare auf deinen Podcast gestoßen.
Da ich die Gegend hier noch recht wenig kenne (im Vergleich zu der Gegend, wo ich vordem gewohnt habe), höre ich mir zum kennenlernen gerne Podcasts aus der hiesigen Umgebung an. An deinem Podcast gefällt mir vielerlei. Sehe mich auch als etwas Technik vernarrt an. Die Kunstkopf-Stereofonie fasziniert mich. Würde mir auch mal versuchen Gerätschaften irgendwo auszuleihen um damit ein wenig rumzutesten.
Bei deinem Pod kann ich mich auch schön an vergangene Jahre erinnern. Bin selbst mehrere Jahre als Fahrradkurier unterwegs gewesen. In den Köpfen der Leute gab es immer die gelbe Post und die schnelle Post – das waren dann wir – oder auch gefürchtet als diejenigen mit der bösen Post, weil wir meist die Rechnungen oder Bußgeldbescheiden gebracht haben
Allerdings hatten wir für viele verschlossene Haustüren auch Schlüssel oder die Pincodes, wie die Post. Mich würde interessieren wie viele Briefe (große & kleine) du so bei einer durchschnittlichen Tour austrägst.
Du hattest auch über zurückgelegte Kilometer geredet. Bei uns waren das im Schnitt um die 60km am Tag, mal mehr, mal weniger, zum Glück nicht zu Fuß. Da gehörte dann von morgens bis nachmittags die Austeiltour und die anschließende Abholtour dazu. An manchen Tagen war man kaputt gekämpft, an manchen verfluchte man das Wetter, besonders bei Glatteis oder starkem Schneefall. Aber bei strahlendem Sonnenschein war es ein Traumberuf – mal mit nem Eis in der Hand oder nem Schokocroissant durch die Menschenmenge in den Einkaufsstraßen und am See entlang und zwischen durch mal ins Wasser gesprungen und weiter ging die Tour. … Soviel erst einmal dazu … Hmm schon soviel Text bis hierher, wehe du hast die Zeichengrenze für nen Kommi niedrig angesetzt.
… Wie es sich gehört, habe ich bei deinem Brieftour-Pod von ganz vorne zu Hören angefangen und werde nächste Woche dann aufgeschlossen haben mit den vielen anderen Hörern. Kleine Frage, wenn du der Podcaster bist, wie heißen dann deine Zuhörer in Neudeutsch, Pod(cast)hörer oder Pod-Follower??
Würde ich innerhalb deiner Tour wohnen, würde ich mir scherzeshalber mal nen Brief durch dich zukommen lassen und ihn dann am Briefkasten abfangen und hoffen, dass du deine Spionage-Kugeln an deiner Brille trägst
So, nu freu ich mich auf das vierte Brieftour-Pod-Hörvergnügen.
Vll beantworten sich einige meiner Fragen in den kommenden Folgen von selbst.
P.S. Packe mir die Pods am liebsten aufs Handy und höre sie – selbstverständlich ohrgestöpselt – vorm Einschlafen oder morgens um gemütlich in die Gänge zu kommen.
Ich wünsche dir von hier aus erst einmal viele Briefe in der Zukunft für viele weitere Brieftour-pods. Vll findet sich ja mal jmd, der dir einen schönen Gruß auf einen zuzustellenden Brief notiert hat.
Na, du wirst dann ja in ferner Zukunft hören, dass unser Briefzustelldienst insolvent ist, der Betrieb aber weiterläuft. Ich bin derzeit auf Vollzeit-Fortbildung und verteile bis Oktober nur samstags… Aber der BTP läuft gnadenlos weiter – Folge 14 mit viel Akustik aus Hamburg… Viele Hörer kann man sich nur wünschen – oder erarbeiten
ich tue beides nicht, sondern produziere einfach.
Übrigens: auf der Webseite gibts unten rechts irgendwo einen Link “Meine Briefzustell-Strecke” – wäre schon ein doller Zufall, wenn du dort irgendwo ansässig wärst.
Ach ja: ich komme immer auf so bummelige 40 – 60 Briefe pro Tag, liegen alle weit auseinander, sind so in etwa zwei Stunden verteilt.
Unser ehemaliger Kurierdienst wurde vor 3 Jahren von Pin übernommen. Zustellmenge (~400Briefe/Tag) und der Akkordlohn blieb gleich, nur hatten alle ein flaues Gefühl im Magen. Mit dem Post-Mindestlohn meldete Pin ja bekanntlich an den meisten Standorten Insolvenz an. Bei uns durften sich alle Mitarbeiter nach nem neuen Job umsehen. … Wollen wir mal hoffen das dir die Briefe bis Oktober nicht ausgehen!
…wird Zeit, dass du an der Spitze mal wieder etwas nachlegst. Zur Not musst du mal einen Best-Of-Pod hineinwerfen oder von den Hörern verlangen für einen neuen Pod ne bestimmte Anzahl an Kommentaren abzugeben.
Würde dein Zustellgebiet bis nach Kiel reichen, könnte ich mit einigen Briefe für stetigen Nachschub sorgen. Interessant auf so einer langen Strecke wären dann sicher deine “Küchentipps für unterwegs”. Auf deiner Brieftour-Strecken-Karte würde zusätzlich ein kleines Meikel-GPS-Pünktchen aufblinken, damit man sieht, wo auf Tour du dich gerade befindest. Nein, aber sofern die Google Street View hierzulande implementiert ist, könnte man beim Brieftour-Pod hören in der Ferne auch mal mit auf Tour gehen.
…
Das Problemchen mit der richtigen Justierung eines Fahrradcomputers ist unendlich groß. Der Radumfang ändert sich langsam aber stetig bei jeder Radumdrehung durch den Abrieb und ständig bei jedem neuen Luftaufpumpen.
P.S. Gleich verschlinge ich Pod Nummero 9
… Ich habe gelesen, dass du momentan viel um die Ohren hast.
Höre jetzt deine dritte Folge und muss sagen, inhaltlich total interessant, sowohl technisch als auch von deinem Einblick in den Beruf des Briefzustellers, und jetzt kommt das ABER: Die Autogeräusche nerven mich echt total. Da merke ich gerade erst wie laut unsre Städte sind und wie nötig wir Elektroautos haben. Übrigens kannst du statt gps etc. auch einen einen Pedometer mitnehmen, das sind diese kleinen Laufgeräte, die deine Schritte in Kilometer umrechnen. Hatte ich auch mal, sind sehr zuverlässig und gar nicht teuer.
Lieben Gruß, Marco
Wenn ich zu Hause in der Stille einen MP3-Player voll aufreiße, ist es unangenehm. Wenn ich in üblichem Stadtlärm den selben Player voll aufreiße, ist nichts zu verstehen. So gewöhnen wir uns an Alltagslärm.
Du wirst in späteren btp-Folgen zum Thema Geocaching noch hören, wieso ich ausgerechnet auf GPS-Geräte gekommen bin. Mit Pedometern hab ich mal in den 80ern gearbeitet und habe festgestellt, dass sich die Fehlertoleranzen auf lange Strecken doch gewaltig summieren. Ähnlich wie wenn man ein Fahrradtacho nicht richtig kalibriert – da hatte ich kürzlich erst einen Fehler von 420 tatsächlich gefahrenen Kilometern zu 500 gemessenen km…