Brieftour-Pod #10

Wow! Schon 10 Ausgaben von diesem Trash-Podcast produziert. Willkommen zur Ausgabe vom 29. April 2009, auch diesmal wieder in Kunstkopf-Stereo. Als erstes erzähle ich etwas über die digitalen Zusatzprogramme vom Bayerischen Rundfunk (Bayern plus und on3radio), welche über DAB verbreitet werden, aber auch via Satellit (DVB-S) und im digitalen Kabel (DVB-C).
Die aktuelle Dittsche-Folge am vergangenen Sonntag war ein Knüller – wir durften endlich mal Herrn Karger persönlich kennen lernen!

Kennt ihr noch Pausenzeichen im Radio? Ich fand einen spannenden Beitrag im DX-Programm von Radio HCJB in Quito/Ecuador, in welchem in loser Folge diese akustischen Signets aus alten Zeiten vorgestellt werden. Ergänzend dazu erzähle ich euch über mein früheres Blindentonband “Der Wellenbummel”.

Am 28. April habe ich die neue Jugendbücherei in der Stadtbücherei Neumünster eingeweiht. Gemeinsam mit den Kindern haben wir dort die “Lese-Lok” getauft. Ein Pressebericht war im “Holsteinischen Courier” nachzulesen.

Ich berichte euch über meine politische Bildungsreise nach Berlin. Dann gibt es aus aktuellem Anlass zwei Buchtipps. Ich lese gerade “Sintemalen” von Elisabeth Altenweger, in der es um eine erfolgreiche Frau geht, die sich vor über 30 Jahren aus den Fängen des Evangelischen Brüdervereins frei gekämpft hat und doch wieder von dieser sektiererischen Vereinigung “eingefangen” wird und daran zugrunde geht. Am 1. Mai findet in der Holstenhalle eine so genannte “Glaubenskonferenz” statt, in der sich fundamental-extreme Freikirchen treffen, um sich dort ihre radikalen Glaubensbekundungen um die Ohren zu hauen. Warum man darüber in keinem Veranstaltungskalender etwas findet, hört ihr im Podcast. Als Beispiel könnt ihr hier ein Manuskript des Hauptredners nachlesen, um zu sehen, welch zerstörerisch-gefährlichen Unfug die Anführer aus diesen Kreisen unbehelligt verbreiten dürfen. Das zweite Buch, welches ich in diesem Zusammenhang erwähne, ist “Ihr ständiger Begleiter” von Claudia Schreiber, welches ebenfalls von geistlichem Missbrauch in der Familie und in der Gemeinde berichtet.

Zum Schluss noch etwas Spannendes: ich gehe mit euch einen Geocache suchen – und ich habe ihn auch gefunden, wie ihr hören könnt. Es geht um den Cache “Jammermarkt” am Jugendspielplatz.
Einmal mehr gute Unterhaltung – und: Kopfhörer aufsetzen nicht vergessen!

Euer Meikel

[Edit:] Seit dem 4. Juli nennt sich der Ev. Brüderverein “Gemeinde für Christus”. Nach Meinung von Fachleuten hat sich diese Vereinigung nach der äußerst undemokratisch vollzogenen Namensgebung jetzt endgültig als Sekte offenbart (nach angeblich umfassender “Mitgliederbefragung”, von der keiner etwas weiß und über deren Ergebnisse man auch nirgends etwas erfährt, hat der so genannte Brüderrat von oben herab die neue Namensgebung beschlossen).

5 Antworten “Brieftour-Pod #10”

  1. Ascari sagt:

    Irgendwie kommen über iTunes gerade mal nur zehn Minuten daher …

  2. Ascari sagt:

    Okay, muss mich verbessern, da kommt was ganz anderes als der Brieftourpod daher …

    • Meikel sagt:

      Stimmt – danke ganz herzlich für den Hinweis. Das was da derzeit zu hören ist, ist zwar im Blog-Eintrag verlinkt, warum iTunes das jetzt aber im store heranzieht, ist mir schleierhaft. Womöglich, weil der brieftourpod.de-Server letzte Nacht mal wieder ausgefallen ist und iTunes dann den erstbesten Link als enclosure im Feed herangezogen hat.

      Hier im Feed funktioniert zum Glück alles richtig. Habe iTunes nochmal angepingt – mal abwarten.

  3. Eichental sagt:

    Zuerst hatte ich überlegt ob ich meinen Kommentar hierher schreibe oder in den Nachtrag zum BTP#10, jetzt schreibe ich es einfach in beide :D .

    Ascari hat eigentlich das wichtigste schon geschrieben, bitte wieder etwas kürzer werden, vielleicht läßt du einfach die lautesten Straßen aus, wenn du etwas erzählst oder setzt dir als Grenze kein Thema über mehr als 6-8 Minuten (außer wenn du dich wieder mal in Rage redest :D ). Den Bericht über die politische Bildungsreise fand ich übrigens interessant. Das Bundestagsabgeordnete interessierte Bürger einladen dürfen und dafür sogar ein Budget haben wußte ich nicht.

  4. Lauber sagt:

    Eine “kleine” Anmerkung zum Namenswechsel im Evangelischen Brüderverein:
    In der ersen Phase waren alle Mitglieder aufgefordert Vorschläge für einen neuen Namen einzusenden. Von diesen Vorschlägen wurde von einem Team, das aus Frauen und Männern verschiedenen Alters zusammen gesetzt war, etwa 10 Vorschläge zur Abstimmung gebracht.
    Alle durften eine Stimme abgeben.
    Die Resultate mit ausführlicher Wahlstatistik wurde der Gemeinde offengelegt. Da die deutsche und französische Schweiz unterschiedliche erst Platzierte hatte wurde der gemeinsame 2. Platzerte zum neuen Namen erkoren. Der Brüderrat stimmte lediglich darüber ab ob es überhaupt zum Namenswechsel kommt, dies wurde allerdings klar angenommen. Aber wie gesagt wurde der Name also nicht von oben herab beschlossen.

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