Brieftour-Pod #33

55 Minuten Live-Klön, viele Themen und geballte Unterhaltung – das kann doch nur der Brieftour-Pod sein. Und so ist es – willkommen zur Episode 33 vom 4. März im nicht enden wollenden Winter des Jahres 2010 (während ich diesen Blogeintrag schreibe, sind schon wieder 15 cm Neuschnee in NMS gefallen).

Das Laden- und Geschäftesterben in Neumünster geht weiter. Zuerst berichte ich von zwei Schließungen direkt in meiner Nachbarschaft: eine Bäckerei und ein Second-Hand-Laden. Dann gehe ich mit euch in den neuen LIDL-Schnäppchenmarkt in der Gutenbergstraße.

Aus den Medien: ich erzähle über die Berichterstattung bei CNN während der Tsunami-Warnung nach dem Erdbeben in Chile. Und ein Stück Rundfunkgeschichte Österreichs ist zu Ende gegangen: das höchste Bauwerk der Alpenrepublik, der MW-Sendemast auf dem Bisamberg bei Wien wurde medienwirksam gesprengt. Dann habe ich diese Woche eine lustige TV-Serie im rbb-Fernsehen entdeckt: “Wie erziehe ich meine Eltern?” mit der verboten schönen Amina Gusner (sie spielt die junge Zahnärztin Edwina Freytag, ihr Name war mir entfallen).

ARD-EinsPlus hat jetzt einen eigenen Videotext. Und aus diesem habe ich auch einen Küchentipp, den ich im Röhrenweg zum Besten gebe: einen scharfen Paprikasalat. Das Dressing hat’s wirklich in sich! Ich ärgere mich über einen Energiespartipp aus dem ZDF-Videotext, der sich bei längerem Nachdenken als eine Kostenfalle und Öko-Dreckschleuder entpuppt. Bei WDR 4 habe ich Jürgen Renfordt nach vielen Jahren wieder entdeckt, und zwar nicht als Sänger, sondern als Moderator der Sendung “Pavillon”. Geile Stimme, der Mann…

Bei Metacafe.com habe ich zwar die angesprochenen TW1-Sendungen gefunden, hier stelle ich euch aber zu den Sprengungen des MW-Senders eine Zusammenfassung aus dem ORF-Regionalfernsehen vor.

Viel Spaß mit dem BtP 33 – und wie immer Kopfhörer aufsetzen nicht vergessen!

Euer Meikel

 
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6 Antworten “Brieftour-Pod #33”

  1. Esther sagt:

    Das Ladensterben ist eine leidige Geschichte; auch in Freiburg, v.a. in der Innenstadt fehlen inzwischen einige Alteingesessene häufig Familienbetriebe. Z.B. Musikgeschäft, Konditorei, Sport- u Schuhgeschäfte, vernünftige Kleiderläden. Dafür haben wir jetzt 1-Euro-Läden, oder irgendwelche Filialen von Riesenketten (komische, teure Kaffee’s; belegte Brote nach Wunsch..; Backshops ohne Ende od Klamottenläden wo das Zeug schon nach dem ersten Waschen völlig verzogen ist.) Falls man bezahlbare Alternativen hat, sollte man sie nutzen!

  2. coke sagt:

    auweh! März 2006!! Ich kann mich noch gut erinnern, das war nämlich der Winter, in dem ich dann — wegen des späten Schnees — mein Blog http://www.nun-ist-genug-mit-schnee.de gestartet habe.

    Am Montag, 6. März 2006 bin ich gen Hannover zur CeBIT aufgebrochen … nachdem am Vortag in München 1 Meter Neuschnee gefallen war. Sogar Annik hatte es in SiM-Folge #281 thematisiert …

    … dass wir auch 2005 (wie 2009) bis in den November lau-warmes Wetter hatten, war mir bis zum Anhören dieser Folge allerdings nicht mehr bewusst. Und das lässt ja schlimmes erwarten. ;-)

  3. Eichental sagt:

    Ich glaube es ist eine Entwicklung unserer Zeit, daß Geschäfte nicht mehr 50 Jahre am Ort sind und die einzigen sind, die genau diese Ware verkaufen. Heute verkaufen Supermärke Möbel und Discounter Reisen. Außerdem sind die Banken viel vorsichtiger, wenn es darum geht Neueinsteigern /Selbstständigen Kredite zu gewähren.

    Metacafe? Ach, die Seite (http://www.metacafe.com) kannte ich bisher garnicht.

    Last but not least, Videotexttips lese ich selten(st), aber auch bei Tips in TV Sendungen muß man stark darauf achten, ob es wirklich ein TIP ist oder nur den Einschaltquoten dient. Nimms nicht so tragisch und spare dir einfach den Wasserkocher (oder kaufe einen für 5,95 Euro, der rentiert sich dann eher ;-) ).

    • kibob sagt:

      Wir nutzen seit einem Jahr auch keinen Wasserkocher mehr. Grund: Bei denen, die wir bisher hatten, platzte immer irgendwelche feine Beschichtung (kein Kalk) im Geräteinneren ab und mischte sich mit dem Wasser, gesundheitlich sicherlich sehr bedenklich. Für unser Teewasser dient ein kleins Töpfle mit Deckel. Die Abwärme nutzen wir auch zum Heizen der Küche :) Ein Flötenkessel ist eine tolle Sache, erinnert mich noch sehr an Omas Küche. Der Pfeiffton im Zwitschecast ist auch ganz toll, ich glaub, wir werden Wasser auch demnächst wieder im Flötenkessel erhitzen.

      So wie ich die Tsunamimeldungen auf CNN mitbekommen hatte, war der Wasserspiegel immerhin irgendwas bei 20cm gestiegen bei Hawaii?.

      Eine Frage hätte ich bzgl. Küchentipps:
      Soljanka!? Kennst du bzw. deine Mithörer und -leser die auch?
      Als wir gen Kiel gezogen sind, wusste niemand etwas mit Soljanka anzufangen, nicht mal eine Bedienung hinter einem Fleischstand, seltsam. Bei uns war Soljanka eine traditionelle Vorsuppe bei größeren Anlässen oder Festen. Wenn man sie nicht selber zubereiten konnte oder wollte, gab es die sogar beim Fleischer abgefüllt zu kaufen.
      Mich würde interessieren wie sie hier zubereitet wird.
      Vielleicht kann ich hiermit ja einen Rezeptwunsch abgeben ;)

  4. Esther sagt:

    schon schade dass es den Brieftourpod z Zt nicht mehr gibt; kannst Du nicht eine andere Beschäftigung finden bei der Du uns mit einer Plauderstunde verwöhnst?

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  1. [...] angesprochene Brieftour-Pod-Folge 33 zum Thema “Wasserkocher” könnt ihr hier [...]

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