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Brieftour-Pod wieder bei iTunes abrufbar
Ich habe im BtP #28 darüber gesprochen: der Podcast war vergangenen Monat nicht im iTunes-Store auffindbar. Nun hat das Warten ein Ende: nach Neu-Anmeldung im iTunes-Store gibt es den BtP jetzt wieder (ich bin darüber natürlich nicht von Apple informiert worden, sondern unser Hörer Eichental hat den Brieftour-Pod bei iTunes wieder entdeckt). Zum Abonnieren per iTunes klickt bitte hier links auf der Seite auf den Feed “iTunes”. Wer’s denn braucht: die Podcast-ID lautet 348535230 .
Aber wie die Erfahrung zeigt: mit einem Podcast-Feedcatcher und dem RSS-Podcast-Feed seid ihr immer auf der sicheren Seite – damit geht euch das Abo nicht verloren.
Herzlich willkommen allen neuen iTunes-Abonnenten
Wie man als Podcaster iTunes besch…windeln kann
Meine massiven Probleme mit iTunes und seinem unsäglichen Store habe ich ja bereits hinreichend beschrieben. iTunes-Store kam mit den geänderten MP3-Download-Links im RSS-Feed nicht klar. Also habe ich schweren Herzens meine iTunes-Hörer abgehängt, indem ich den Podcast dort löschen ließ (schade um die vier positiven Bewertungen und netten Zeilen der Hörer). Neu-Eintrag wurde aber vom System verweigert, da iTunes behauptete, dass der Podcast nach wie vor im System vorhanden sei (wie ich in einigen Blogs las, hat der Satz “Der Feed wurde anscheinend bereits eingereicht.” in iTunes schon viele zur Verzweiflung getrieben).
Nach ein bisschen Herumprobieren bin ich nun auf die Lösung gekommen. Ich “sende” ja mit Wordpress und dem podPress-Plugin. Nun hatte ich überlegt, was ich denn ändern müsste, damit der iTunes-Store nicht mehr “denkt”, dass ich etwas zweimal veröffentlichen möchte. Also habe ich in podPress unter “Feed/iTunes-Settings” einfach mal den “Blog/Podcast title” von “Brieftour-Pod” nach “Brieftour-Pod NMS” geändert. Dann ein erneuter Versuch, den Podcast-Feed einzureichen – und siehe da: er wurde akzeptiert! Der iTunes-Store hatte sich also schlicht und einfach an dem identischen Titel gestört. Nun warten wir mal ab, wie lange es dauert, bis der BtP wieder im Podcast-Bereich im iTunes-Store zu finden ist. Dann bekommt er eine neue ID und ihr könnt links im Blog unter “Feeds” den BtP neu in iTunes abonnieren
Bis dahin könnt ihr den Brieftour-Pod auch manuell abonnieren – Anleitung siehe unten. Oder gleich einen einfachen Podcatcher und den RSS-Podcast-Feed verwenden – immer die zuverlässigste Methode. Denn in Problemfällen kann ich dann – im Gegensatz zu Apple & Co. – direkt reagieren und ggf. reparieren.
An alle iTunes-Hörer: bitte Feed neu abonnieren!
Liebe Brieftour-Pod-Freunde (insbesondere diejenigen, die diesen Podcast bisher über iTunes bezogen haben),
nachdem der Brieftour-Pod auf einen neuen Server umgezogen ist, war iTunes nicht mehr in der Lage, neue Folgen zu laden. Jedes andere Podcast-Verzeichnis (podster.de, dopcast, podcast.de und wie sie alle heißen), haben binnen Minuten ungefragt die Änderungen registriert und alles spielte weiterhin ohne Zutun. Und auch für die “normalen” RSS-Feed-Bezieher (und das sind zum Glück die meisten von euch) funktioniert alles weiterhin wie gehabt.
Über zwei Wochen habe ich Support-Anfrage-Mails an Apple/iTunes geschickt mit der Bitte, den Feed zu ändern. Ich weiß, ich hätte in dem alten Feed einen neuen Tag namens [new-feed-URL] setzen können, dann – und nur dann! – hätte der iTunes-Store die Änderungen registriert. Aber der alte Feed ist ja nicht mehr verfügbar… Die vielen Mails, die ich schrieb, blieben allesamt unbeantwortet, und geändert oder sonst irgendwie reagiert wurde auch nicht. Also habe ich letztendlich gebeten, den Brieftour-Pod im iTunes-Store komplett zu löschen, damit ich den neuen Feed anmelden kann. Dies ist jetzt nach “nur” drei Tagen geschehen. Wenn ich jetzt aber versuche, den neuen Feed bei iTunes anzumelden, erhalte ich nur die lapidare Meldung:”Dieser Podcast wurde offenbar bereits eingereicht!” Zu finden ist er aber nicht.
Aber macht euch keine Sorgen: alles halb so schlimm – wenn ihr also unbedingt mit iTunes arbeiten müsst, könnt ihr den Brieftour-Pod dennoch manuell abonnieren. Geht dazu auf “Erweitert” und dann auf “Podcast abonnieren…”. Dort tragt ihr dann bitte folgende Adresse ein:
http://www.brieftourpod.de/?feed=podcast
Dann seid ihr ab sofort wieder live und aktuell bei mir dran – und kein iTunes-Store kann euch mehr mit nicht funktionierenden Feeds ärgern, schikanieren und bevormunden.
Euer Meikel
Armutszeugnis für die Arge/DLZ Neumünster
Dieses Posting schreibe ich mal so ganz spontan, um meinem Ärger Luft zu machen und zu zeigen, wie man als Hilfebedürftiger bei der hiesigen Arge, auch als “Dienstleistungszentrum Neumünster” bezeichnet, behandelt wird. Als Blog-Eintrag deshalb, weil es mir wichtig ist, dass dies direkt lesbar ist, ohne in den Podcast hinein hören zu müssen.
Was ist passiert? Ich wollte heute nichts weiter als meine Monatsabrechnung von der Briefzustellfirma, für die ich tätig bin, bei der Arge abgeben, damit die Leistungsabteilung meine Minijob-Einkünfte korrekt mit meinem Arbeitslosengeld-II verrechnen kann. Wie gesagt, nur abgeben! Ich brauchte dafür nicht bei einem Sachbearbeiter vorzusprechen. Im Empfangsbereich steht dafür ein Kasten zum Einwurf solcher Dinge. Die Öffnungszeit des DLZ Neumünster am Montag ist von 8.00 bis 13.00 Uhr.
Um 12.57 Uhr (gemessen nach DCF-77) stand ich vor der verschlossenen Glastür. Im Kundencenter war noch Personal zu sehen. Ich habe also geklopft und notwendig auf mein abzugebendes Abrechnungsblatt gezeigt. Aber die Leutchen drinnen haben nur kopfschüttelnd auf ihre Handgelenke gezeigt und dabei – und das fand ich geradezu schäbig – breit gegrinst! Mal davon abgesehen, dass bei der Arge die Uhren offensichtlich sehr arbeitnehmerfreundlich zu gehen scheinen und deshalb vorzeitig geschlossen wird – zeigt dieser Vorfall, wie unhöflich, ja geradezu menschenverachtend mit ALG-II-Beziehern umgegangen wird. Ich vermeide es auch immer tunlichst, bei der “Vorhut” im DLZ-Kundenzentrum vorzusprechen, weil man dort in aller Regel sehr herablassend und unfreundlich behandelt wird. Wenn man dort vorspricht, darf man nicht ausreden, sondern es wird einem sofort ins Wort gefallen, was man wieder alles falsch gemacht hat. Mal ganz davon abgesehen, dass ich noch nie einen Mitarbeiter dort beim “Empfangskommitee” habe freundlich lächeln sehen. Ich gebe zu: die Leute dort haben wahrlich keinen leichten Job, da sie häufig mit ebenso unfreundlichen Kunden zu tun haben (was in der Natur der Sache bedingt ist). Von daher wird das Personal offenbar darauf in ihren Kommunikations-Seminaren darauf geschult, ALG-II-Bezieher alle gleich unfreundlich zu behandeln.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass dies nur auf das Kundenzentrum im Empfangsbereich zutrifft. Hier sollen anscheinend erst mal Kunden, so gut es geht, abgewimmelt werden. Zu meiner persönlichen Beraterin oben im 2. Stock – und das habe ich früher bereits mal im Podcast erzählt – habe ich ein hervorragendes Verhältnis; sie hat mir u. a. auch meine nicht gerade sehr billige Fortbildung zum WebDeveloper ermöglicht, und auch sonst führen wir immer sehr konstruktive und produktive Gespräche. Von daher versuche ich immer nach Möglichkeit, direkt mit meiner Beraterin in Kontakt zu treten. Wenn ich das über das Empfangspersonal im Erdgeschoss versuche: keine Chance! Da wird erstmal per Telefon rückgefragt, und natürlich ist niemand zu erreichen. Wenn ich dann versuche, mein Anliegen sachlich und freundlich vorzutragen, sind auf Grund Nicht-Ausreden-Lassens Missverständnisse und Falschauskünfte vorprogrammiert.
Nun wird sich also die Auszahlung meines nächsten ALG-II-Regelsatzes um einen Tag verzögern, weil beim DLZ Neumünster im Erdgeschoss die Uhren offenbar sehr falsch gehen.
Wo warst du am… 9./10. November 1989?
In den letzten Tagen und Wochen werden wir ja von allen medialen Seiten mit den Ereignissen der Wendetage im Herbst ‘89 förmlich erschlagen. Heute am 9. November höre ich bei SWR1 nichts Anderes als Geschichten nach dem Motto “Was haben Sie am 9. November ‘89 erlebt?” Am 9.11.89 war ja eigentlich gar nichts Besonderes los. Ich hatte kurz zuvor mein Volo in Niederbayern beendet und war wieder für eine Woche in meiner Heimat in NMS. Das Politbüro der DDR war wenige Tage zuvor geschlossen zurück getreten, ein Reisegesetzentwurf war irgendwie so – ja, in Planung, alles sprach noch von der riesigen Demonstration am Alex vom 4. November. Um 19:00 war die hinreichend bekannte PK mit Günter Schabowski beendet, und die hat doch irgendwie niemand richtig wahr genommen. Es war ja nicht so, wie heute viele glauben, dass nach dieser “Verkündigung” alles zu den Grenzübergängen gestürmt ist.
Ich schaltete an jenem Tag um kurz nach 19 Uhr den ARD-Videotext ein. Die Seite 100 sah am 9. November 1989 gegen 19.30 Uhr irgendwie anders aus. Es war eine leere Seite, auf der in gelber Schrift nur eine Zeile blinkte: “Die Mauer ist offen!” Aber wie gesagt – außer ein paar Verkündigungen im DDR- und Westfernsehen war eigentlich nichts Großartiges los.
Aber das für mich eigentlich Prägende des drauffolgenden Tages: ich hatte einen Termin zur Musterung! Man wollte mich trotz fortgeschrittenen Alters zum Wehrdienst einziehen. So habe ich mich morgens um 6 Uhr des 10. November mit dem Fahrrad nach Kiel begeben, um mich mit meinem lädierten Rücken und wackeligem Kreislauf für wehrdienstuntauglich erklären zu lassen. Ich hatte auf der Radtour ein Radio dabei, Stimme der DDR auf 179 kHz. Das Programm war überwältigend – Live-Reportagen, bei DDR-Sendern schon mal was ganz Ungewöhnliches! Aber Live-Reportagen von Grenzübergängen, sowohl von Ost- als auch von West-Seite? Wie jetzt? Staumeldungen… Nanu? Verkehrsfunk auf “Stimme der DDR”? Gabs sonst früher nur im kleinen Stil bei Radio DDR 1.
Entsprechend euphorisch kam ich trotz bevorstehendem Musterungstermin in Kiel an. Diese Euphorie legte sich dann aber ganz schnell nach der Ankunft im Kreiswehrersatzamt Kiel, damals noch in der Küterstraße. Man stelle sich vor: die ganze Welt liegt sich weinend und feiernd in den Armen, und dort in den Bundeswehr-Diensträumen? Eine geisterhafte Totenstille, das Personal lief dort nur mit muffeligen Gesichtsausdrücken herum, es lag gedrückte Stimmung in der Luft. Offensichtlich verstand man, dass in der vergangenen Nacht ein Feindbild in die Grütze gegangen ist. Gegen wen soll man denn jetzt noch Krieg führen oder zumindest verteidigungsbereit bleiben? Die Verteidigungs-Propagandaflyer von damals zeigen ja nichts Anderes als Mauer, Stacheldraht und Grenzopfer – und gegen so etwas muss man sich ja verteidigen! Und das war nun alles dahin…
Na ja, kurz und gut – ich wurde für wehrtauglich erklärt, und im Februar 1990 in der Grundausbildung habe ich noch während einer Geländeübung einen “Kriegsspiel-”Auftrag mitbekommen, bei dem NVA-Truppen nahe Trittau stehen und Richtung Bad Segeberg vorrücken, und die sollte meine Einheit zurück schlagen – dies zu einer Zeit, als längst die ersten Vereinigungsbestrebungen im Gange waren! Und noch im März 1990 durften Geheimnisträger der BW (man nannte sie glaube ich S2- oder S3-Offiziere) überhaupt nicht oder nur nach eingehender Prüfung in die Noch-DDR einreisen.
Aber zurück in die Zeit November/Dezember 1989. Fast jeder Nachrichten-Tag begann mit den Meldungen, welche neuen Grenzübergänge geöffnet wurden. Als am 22. Dezember 1989 quasi als Weihnachtsgeschenk an Berlin das Brandenburger Tor eröffnet wurde, war die Bundeswehr schwer beleidigt, dass sie dort nicht mit Musik und Tschingderassassa durchmarschieren durfte. Die Provokation gegenüber der DDR wäre dann doch zu groß gewesen.
Und ich kann mich erinnern, dass ich ein einziges Mal während der Wendezeit auch feuchte Augen der Rührung bekam. Das war, als Wolf Biermann am 1. Dezember 1989 das erste Mal nach 13 Jahren wieder im Osten auftreten durfte. Sein Konzert in einer eiskalten Messehalle in Leipzig war sehr bewegend. Es wurde sowohl im DDR-Fernsehen als auch in der ARD live gesendet.
Opera und Java in Windows 7 RC
Wie ihr aus dem letzten Brieftour-Pod wisst, probiere ich dieser Tage eine Menge mit dem Windows 7 RC herum. Mein meist genutzter Browser ist der Opera (aktuelle Version 9.64). Nun hatte ich die seltsame Erscheinung, dass, sobald ich eine Java-Applet-behaftete Seite aufrief, die Fehlermeldung aufpoppte, dass die Datei MSVCR71.DLL nicht gefunden werden konnte. Der Bereich auf der Webseite, in dem das Applet gestartet werden sollte, blieb leer.
Kurze Kontrolle unter Extras/Einstellungen/Erweitert/Inhalte: Java war deaktiviert. Kurzerhand also das Häkchen gesetzt und die Seite erneut aufgerufen. Die Fehlermeldung blieb nun aus, aber das Java-Applet startete trotzdem nicht. Also Opera nochmal neu gestartet: sofort beim Seitenaufruf beklagte er sich erneut über die fehlende MSVCR71.DLL; Java war in den Einstellungen erneut deaktiviert.
Die DLL-Datei als solches war in verschiedenen Programmverzeichnissen vorhanden, auch im JRE selbst, und sie war auch einwandfrei registriert. Seltsam. Also quick and dirty die besagte DLL nochmal ins system32-Verzeichnis kopiert und siehe da: plötzlich funktionierte es. Wieso Java für sich selbst benötigte DLLs im eigenen Verzeichnis nicht erkennt – das weiß wohl M$ allein. Windows 7 ist halt eben noch ein RC…
Wohlgemerkt: diese Erscheinung gibt es nur im Zusammenspiel Windows7-Opera. In anderen Browsern unter Windows7 gibt es dieses Problem nicht, und andere Windows-Versionen haben ebenfalls keine Probleme mit Java im Opera.

