Brieftour-Pod #28

Ich grüße euch zum Jahresende beim Brieftour-Pod Nr. 28 vom 29.12.2009. Der Dezember war ja ein Monat der Wetterextreme: von zwei Wochen Dauerregen bis zur Schneewoche vor Weihnachten und Temperaturen zwischen -10 und +9 Grad war alles dabei. Ich berichte von sehr ruhigen und einsamen Weihnachtstagen zu Zweit – Relaxen total. Meine Amateurfunk-Aktivitäten nehmen Gestalt an: mit einer neuen Selbstbau-Antenne für Kurzwelle konnte ich eine Verbindung nach Frankreich aufbauen, und das mit kleiner Leistung! Sowas macht doch Spaß, wenn es auf Anhieb funktioniert…

Die iTunes-User unter euch haben es gemerkt: der BtP ist momentan nicht im Store verfügbar. Ich schildere euch die Gründe dafür (keine Sorge: Neu-Anmeldung ist in Arbeit). Grüße gehen an den Peter vom Radio-Bingen-Podcast (www.radio-bingen.de), es gibt Radio-Tipps zum Inselradio 95,8 und oldiestar* – und ein kleiner persönlicher Jahresrückblick fehlt auch nicht; ich küre sogar meinen persönlichen Podcast des Jahres.

Nicht erwähnt in der Sendung habe ich, dass der BtP für den European Podcast Award nominiert ist. Ihr könnt nach wie vor und noch bis Februar fleißig für mich voten, und zwar hier.

Viel Spaß beim Zuhören mit Kopf- oder Ohrhörern (wie gewohnt in Kunstkopf), guten Rutsch – und tschüß bis nächstes Jahr!

Euer Meikel

 
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Wie man als Podcaster iTunes besch…windeln kann

Meine massiven Probleme mit iTunes und seinem unsäglichen Store habe ich ja bereits hinreichend beschrieben. iTunes-Store kam mit den geänderten MP3-Download-Links im RSS-Feed nicht klar. Also habe ich schweren Herzens meine iTunes-Hörer abgehängt, indem ich den Podcast dort löschen ließ (schade um die vier positiven Bewertungen und netten Zeilen der Hörer). Neu-Eintrag wurde aber vom System verweigert, da iTunes behauptete, dass der Podcast nach wie vor im System vorhanden sei (wie ich in einigen Blogs las, hat der Satz “Der Feed wurde anscheinend bereits eingereicht.” in iTunes schon viele zur Verzweiflung getrieben).

Nach ein bisschen Herumprobieren bin ich nun auf die Lösung gekommen. Ich “sende” ja mit Wordpress und dem podPress-Plugin. Nun hatte ich überlegt, was ich denn ändern müsste, damit der iTunes-Store nicht mehr “denkt”, dass ich etwas zweimal veröffentlichen möchte. Also habe ich in podPress unter “Feed/iTunes-Settings” einfach mal den “Blog/Podcast title” von “Brieftour-Pod” nach “Brieftour-Pod NMS” geändert. Dann ein erneuter Versuch, den Podcast-Feed einzureichen – und siehe da: er wurde akzeptiert! Der iTunes-Store hatte sich also schlicht und einfach an dem identischen Titel gestört. Nun warten wir mal ab, wie lange es dauert, bis der BtP wieder im Podcast-Bereich im iTunes-Store zu finden ist. Dann bekommt er eine neue ID und ihr könnt links im Blog unter “Feeds” den BtP neu in iTunes abonnieren

Bis dahin könnt ihr den Brieftour-Pod auch manuell abonnieren – Anleitung siehe unten. Oder gleich einen einfachen Podcatcher und den RSS-Podcast-Feed verwenden – immer die zuverlässigste Methode. Denn in Problemfällen kann ich dann – im Gegensatz zu Apple & Co. – direkt reagieren und ggf. reparieren. ;-)

An alle iTunes-Hörer: bitte Feed neu abonnieren!

Liebe Brieftour-Pod-Freunde (insbesondere diejenigen, die diesen Podcast bisher über iTunes bezogen haben),

nachdem der Brieftour-Pod auf einen neuen Server umgezogen ist, war iTunes nicht mehr in der Lage, neue Folgen zu laden. Jedes andere Podcast-Verzeichnis (podster.de, dopcast, podcast.de und wie sie alle heißen), haben binnen Minuten ungefragt die Änderungen registriert und alles spielte weiterhin ohne Zutun. Und auch für die “normalen” RSS-Feed-Bezieher (und das sind zum Glück die meisten von euch) funktioniert alles weiterhin wie gehabt.

Über zwei Wochen habe ich Support-Anfrage-Mails an Apple/iTunes geschickt mit der Bitte, den Feed zu ändern. Ich weiß, ich hätte in dem alten Feed einen neuen Tag namens [new-feed-URL] setzen können, dann – und nur dann! – hätte der iTunes-Store die Änderungen registriert. Aber der alte Feed ist ja nicht mehr verfügbar… Die vielen Mails, die ich schrieb, blieben allesamt unbeantwortet, und geändert oder sonst irgendwie reagiert wurde auch nicht. Also habe ich letztendlich gebeten, den Brieftour-Pod im iTunes-Store komplett zu löschen, damit ich den neuen Feed anmelden kann. Dies ist jetzt nach “nur” drei Tagen geschehen. Wenn ich jetzt aber versuche, den neuen Feed bei iTunes anzumelden, erhalte ich nur die lapidare Meldung:”Dieser Podcast wurde offenbar bereits eingereicht!” Zu finden ist er aber nicht.

Aber macht euch keine Sorgen: alles halb so schlimm – wenn ihr also unbedingt mit iTunes arbeiten müsst, könnt ihr den Brieftour-Pod dennoch manuell abonnieren. Geht dazu auf “Erweitert” und dann auf “Podcast abonnieren…”. Dort tragt ihr dann bitte folgende Adresse ein:

http://www.brieftourpod.de/?feed=podcast

Dann seid ihr ab sofort wieder live und aktuell bei mir dran – und kein iTunes-Store kann euch mehr mit nicht funktionierenden Feeds ärgern, schikanieren und bevormunden.

Euer Meikel

Brieftour-Pod #27

Die Episode vom 8. Dezember 2009 startet direkt vor meiner Tür – willkommen zum Brieftour-Pod Nr. 27 in Kunstkopf-Stereo! Zu Beginn meiner Briefzustelltour in meiner Nachbarschaft denke ich darüber nach, ob es so gut ist,  wenn ich weiß, von wem meine Nachbarn so alles Post bekommen.

In der vergangenen Woche war ich mit einer ganzen Reihe von Lesungen unterwegs mit sehr unterschiedlichen Publikumen – von der Grundschule über den Landfrauen bis zum Kneipp-Verein. Die Erfahrungen schildere ich in der Sendung. Besonders hervorheben möchte ich eine Vorlesestunde in der Johann-Hinrich-Fehrs-Schule in der Wilhelmstraße in Neumünster, bei der “Finns Reise im Schlafanzug” von Jasmin Hagmann und Larissa Vassilian ein durchschlagender Erfolg war.

Ich bin traurig über den Verlust von früheren Stammhörern, freue mich aber auch über neue Hörer – schaut mal in die Kommentare vom BtP 26: willkommen Peter und Fredo! Letzterer sogar ein Funkamateur, was mich besonders gefreut hat… Der angesprochene Blog-Beitrag aus Yuccatree.de zum Theme Web-2.0-Müdigkeit ist hier nachzulesen.

Im Röhrenweg gibt es ein Hackfleisch-Curry, ich berichte von einem Treffen von 30 Neumünsteraner Geocachern im Restaurant “Paparazzis” im Ruthenberg. Und mir ist eingefallen, warum ich von euch so wenig Feedback bekomme.

Der Hammer der Woche: der Brieftour-Pod ist nominiert für den European Podcast Award! Voten für den BtP könnt ihr hier.

Viel Spaß beim Zuhören – am besten mit Kopf- oder Ohrhörern…

Euer Meikel

 
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Brieftour-Pod #26

Ursprünglich sollte dies nur eine kurze Folge zum Austesten des neuen Aufnahme-Equipments werden, aber dann habe ich mich doch an das neue “Handling” des FAME HR-2 VoiceRecorders gewöhnt. Also einmal mehr herzlich willkommen zur Episode 26 des Brieftour-Pods vom 24. November 2009. Wenig Gutes verheißend geht gleich zu Anfang ein Versuch schief, da ich vor einer verschlossenen Tür stehe, hinter der ich in ruhiger Umgebung etwas einsprechen wollte, um das Grundrauschen zu testen. Aber dann komme ich mit meinen Briefzustellungen gut voran und ebenso mit der Aufnahme, welche wider Erwarten ganz anhörbar geworden ist, wie ich finde. Anmerkungen zur Bedienung des neuen Gerätes ziehen sich also wie ein roter Faden durch die ganze Folge.

Ich schildere ein wenig die Vorlesestunden im Hauke-Haien-Kindergarten und die Freude der Kinder, wenn sie mich sehen – und das, obwohl ich über fünf Monate weg war.

Setzt jemand von euch bereits HTML5 ein? Also ich schon – wenn auch meist nur den genial einfachen Doctype. Darüber möchte ich gern mit euch diskutieren. Des Weiteren sinniere ich über gefühlt ungewohnte Werbung in Nachrichtenradios und erzähle ein wenig über den weiteren Abstieg von N24. Danach gebe ich meine Gedanken zum Thema “Rundfunkgebühren” zum Besten und zeige auf, wie teuer uns Radio- und TV-Werbung beim täglichen Einkaufen kommt. Dass klassische Medien wie TV und Print noch lange nicht tot sind und Online-Medien nicht das Allheilmittel sind, schildere ich am Beispiel der Netzeitung sowie am neuen Online-Print-Projekt niiu.de, einer “richtigen” Zeitung, deren Inhalt aus Online-Content besteht. Ob das funktioniert? Jeder Journalist sollte wissen, dass man Online-Texte anders schreibt als für Print – allein schon, weil das Leseverhalten ein ganz anderes ist. Na ja…

Es hängt eine aktualisierte Version des in der BtP-Ausgabe 25 schon erwähnten Anschlags betr. des neuen ec-Geldautomaten bei der Hauptpost aus: die Fehler sind immer noch die selben, nur das Datum wurde erneuert. Danach mache ich eine GeoCaching-Kontrolle bei meinem Stadtpunkte-NMS-Cache. Meine Lieblings-Pizzeria macht nach über 30 Jahren zu: das “Siciliana” in der Kaiserstraße. Darin hab ich schon schöne Stunden mit meiner ersten Jugendliebe verbracht – und ich bin nicht mehr der Jüngste…

Dann gibts noch kurz einen Rückblick auf meine Lesung im Volkshaus NMS-Tungendorf am 13. November. Bis Weihnachten bin ich mit einer ganzen Reihe von weiteren Leseveranstaltungen unterwegs, einige Termine gibt es gegen Ende des Podcasts. Und ich beantworte eine Hörerfrage von unserem Stammhörer KRDigital, dem lieben Michael aus Krefeld.

Entschuldigt einmal mehr die Überlänge – die Fans wollen es so (nein, keine Selbsteinschätzung, sondern Aussage einer sehr lieben Hörerin). Wie gehabt, mit Kopfhörer habt ihr mehr davon. Viel Spaß, Bussi und Winke -

Euer Meikel

 
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Armutszeugnis für die Arge/DLZ Neumünster

Dieses Posting schreibe ich mal so ganz spontan, um meinem Ärger Luft zu machen und zu zeigen, wie man als Hilfebedürftiger bei der hiesigen Arge, auch als “Dienstleistungszentrum Neumünster” bezeichnet, behandelt wird. Als Blog-Eintrag deshalb, weil es mir wichtig ist, dass dies direkt lesbar ist, ohne in den Podcast hinein hören zu müssen.

Was ist passiert? Ich wollte heute nichts weiter als meine Monatsabrechnung von der Briefzustellfirma, für die ich tätig bin, bei der Arge abgeben, damit die Leistungsabteilung meine Minijob-Einkünfte korrekt mit meinem Arbeitslosengeld-II verrechnen kann. Wie gesagt, nur abgeben! Ich brauchte dafür nicht bei einem Sachbearbeiter vorzusprechen. Im Empfangsbereich steht dafür ein Kasten zum Einwurf solcher Dinge. Die Öffnungszeit des DLZ Neumünster am Montag ist von 8.00 bis 13.00 Uhr.

Um 12.57 Uhr (gemessen nach DCF-77) stand ich vor der verschlossenen Glastür. Im Kundencenter war noch Personal zu sehen. Ich habe also geklopft und notwendig auf mein abzugebendes Abrechnungsblatt gezeigt. Aber die Leutchen drinnen haben nur kopfschüttelnd auf ihre Handgelenke gezeigt und dabei – und das fand ich geradezu schäbig – breit gegrinst! Mal davon abgesehen, dass bei der Arge die Uhren offensichtlich sehr arbeitnehmerfreundlich zu gehen scheinen und deshalb vorzeitig geschlossen wird – zeigt dieser Vorfall, wie unhöflich, ja geradezu menschenverachtend mit ALG-II-Beziehern umgegangen wird. Ich vermeide es auch immer tunlichst, bei der “Vorhut” im DLZ-Kundenzentrum vorzusprechen, weil man dort in aller Regel sehr herablassend und unfreundlich behandelt wird. Wenn man dort vorspricht, darf man nicht ausreden, sondern es wird einem sofort ins Wort gefallen, was man wieder alles falsch gemacht hat. Mal ganz davon abgesehen, dass ich noch nie einen Mitarbeiter dort beim “Empfangskommitee” habe freundlich lächeln sehen. Ich gebe zu: die Leute dort haben wahrlich keinen leichten Job, da sie häufig mit ebenso unfreundlichen Kunden zu tun haben (was in der Natur der Sache bedingt ist). Von daher wird das Personal offenbar darauf in ihren Kommunikations-Seminaren darauf geschult, ALG-II-Bezieher alle gleich unfreundlich zu behandeln.

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass dies nur auf das Kundenzentrum im Empfangsbereich zutrifft. Hier sollen anscheinend erst mal Kunden, so gut es geht, abgewimmelt werden. Zu meiner persönlichen Beraterin oben im 2. Stock – und das habe ich früher bereits mal im Podcast erzählt – habe ich ein hervorragendes Verhältnis; sie hat mir u. a. auch meine nicht gerade sehr billige Fortbildung zum WebDeveloper ermöglicht, und auch sonst führen wir immer sehr konstruktive und produktive Gespräche. Von daher versuche ich immer nach Möglichkeit, direkt mit meiner Beraterin in Kontakt zu treten. Wenn ich das über das Empfangspersonal im Erdgeschoss versuche: keine Chance! Da wird erstmal per Telefon rückgefragt, und natürlich ist niemand zu erreichen. Wenn ich dann versuche, mein Anliegen sachlich und freundlich vorzutragen, sind auf Grund Nicht-Ausreden-Lassens Missverständnisse und Falschauskünfte vorprogrammiert.

Nun wird sich also die Auszahlung meines nächsten ALG-II-Regelsatzes um einen Tag verzögern, weil beim DLZ Neumünster im Erdgeschoss die Uhren offenbar sehr falsch gehen.